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Schenkelweichen

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Schenkelweichen bezeichnet das seitliche übertreten lassen des Pferdes ohne Längsbiegung, jedoch mit Genickstellung. Dabei sollte der Abstellwinkel, d.h. der Winkel zwischen Pferdekörper und Hufschlag, zwischen 30 und 45° liegen. Ein geringerer Abstellgrad lässt das innere Hinterbein nicht den Schwerpunkt erreichen, ein höherer birgt das Risiko, dass sich das Pferd selbst tritt und wiederum am Schwerpunkt vorbeifußt. Schenkelweichen wird bevorzugt bei jungen Pferden geritten, um den Schenkelgehorsam zu vermitteln, dient aber auch gut zur Korrektur. Die Übung hat ebenfalls lösende Wirkung und dient zum Herantreiben des inneren Hinterbeins. Durch das Fehlen von Längsbiegung hat sie jedoch nur sehr eingeschränkt gymnastizierende Wirkung und gehört nicht zu den Seitengängen.
Schenkelweichen kann in allen Grundgangarten geritten werden.

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